Nanbudo club zürich

 

Selbstverteidigung

 

  • NANBUDO ist in erster Linie ein System zur Selbstverteidigung. Der Gewaltbegriff wird jedoch sehr weit ausgelegt: Man lernt nicht nur, einen Angreifer zu überwältigen; das Training hat auch zum Ziel, die eigene Gewaltbereitschaft oder aggressive Lebensbedingungen wie etwa Stress zu bewältigen. “Nanbudo beseitigt jegliche Form von nach aussen gerichteter Kraft. Es erlaubt jedoch den Erwerb von innerer Kraft, die jeden Tag durch eine positive Einstellung in unserem Alltag Ausdruck findet“, sagt der Begründer von NANBUDO,Yoshinao Nanbu (10. Dan).



  • NANBUDO vereint, was sich im Lauf der Geschichte des asiatischen Kampfsports getrennt hat: Wir trainieren Würfe, Fall- und Fussfeger-Techniken wie im Judo, Faustschläge und Kicks wie im Karate sowie vom Aikido bekannte Spiralbewegungen, welche die Angriffsenergie des Gegners ableiten.



  • NANBUDO ist strikte defensiv und absolut gewaltfrei. Wir lernen nicht, jemanden anzugreifen, sondern ausschliesslich, uns effizient zu verteidigen. Dabei setzen wir nicht rohe Kraft und Aggression ein, sondern Geschicklichkeit und raffinierte Techniken. Es gibt Kampfübungen, die man zu zweit (Randoris) oder mit mehreren Partnern ausführt (Niningake) und solche, die man alleine praktiziert, indem man sich die Angriffe lediglich vorstellt (Katas). Alle Techniken sind so konzipiert, dass sie die Gesundheit fördern statt sie zu schädigen: So wird zum Beispiel kein Schlag abgeblockt, ein Nanbudoka weicht immer zuerst aus. Oberstes Ziel der Kampfübungen ist, durch das Verständnis des Ki-Flusses Harmonie zwischen Angreifer und Verteidiger herzustellen.