Der Begründer
Nanbu Doshu Soke

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Yoshinao Nanbu kommt 1943 in
Kobé (Japan) als Spross einer Samurai-Familie zur Welt. Sein Umfeld
prädestiniert ihn dazu, ein hochgeachteter Kampfkunst-Meister zu
werden: Sein Ur-Grossvater ist der legendäre Sumo-Kämpfer Yoko Zuna,
sein Vater ist Judo-Lehrer (5. Dan) und gibt Yoshinao schon als Kind
Unterricht, sein Onkel führt ihn zusätzlich in die Geheimnisse des
Kendo ein. Mit 18 Jahren, als Student der Wirtschaftswissenschaften
in Osaka, entdeckt Yoshinao Nanbu Karate. Er trainiert Shito-Ryu bei
Meister Tani (8. Dan) und Meister Tanaka und wird in kurzer Zeit der
beste Karateka Japans. Beeindruckt von der Leistung und der
Motivation des jungen Champions lädt der französische Karate-Pionier
Henry Plée Yoshinao Nanbu nach Frankreich ein. Auch hier gewinnt der
japanische Karateka alle Wettkämpfe, die es zu gewinnen gibt. 1968
kehrt er in seine Heimat zurück, um seine Kenntnisse zu vertiefen
und seine Technik zu verfeinern. Da erhält er von Meister Tani den
Auftrag, den Karate-Stil Shukokai in Europa zu verbreiten. Nach
erfolgreichem Abschluss dieser Mission entwickelt Yoshinao Nanbu
seinen eigenen Karate-Stil, Sankukai. Doch er fühlt, dass Sankukai
nur eine Etappe auf seinem Weg ist. 1974 zieht er sich völlig von
der Kampfsport-Szene zurück in die mediterrane Umgebung
von Cap d’Ail. Hier findet er in der Natur jene Inspiration, die ihn
seine eigene Kampfkunst begründen lässt: NANBUDO. Seitdem entwickelt
Yoshinao Nanbu seine Kampfkunst ständig weiter und leitet auf der
ganzen Welt Seminare, auch in Zürich. Yoshinao Nanbu ist Träger des
10. und damit höchstmöglichen Dan. Einige seiner Schüler sind
mittlerweile selbst Berühmtheiten wie etwa Ex-Karateweltmeister Jean
Frenette.