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K ä m p f e n m i t K ö p f c h e n
NANBUDO ist, wie andere Kampf-Sportarten auch, in erster Linie ein System
zur Selbstverteidigung. Der Gewaltbegriff wird jedoch sehr weit ausgelegt:
Sie lernen nicht nur, sich gegen Attacken eines Angreifers zu wehren; das
Training hat auch zum Ziel, die eigene Gewaltbereitschaft oder aggressive
Lebensbedingungen wie etwa Stress zu bewältigen.
NANBUDO vereint, was sich im Lauf der Geschichte des asiatischen
Kampfsports getrennt hat: Wir trainieren Würfe, Fall- und Fussfeger-Techniken wie im Judo, Faustschläge und
Kicks wie im Karate sowie vom Aikido bekannte Spiralbwegungen, welche die
Angriffsenergie des Gegners ableiten.
Es gibt Kampfübungen, die man zu zweit (Randoris) oder mit mehreren Partnern ausführt
(Niningake) und solche, die man alleine praktiziert ( Katas).
Alle Techniken sind so konzipiert, dass sie die Gesundheit fördern statt
sie zu schädigen: Kein Schlag wird abgeblockt, ein Nanbudoka weicht
immer zuerst aus.
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