Kampfkunst komplett
Würfe, Kicks sowie den
Schwung eines Angreifers zur Selbstverteidigung nutzen: Beim NANBUDO
CLUB ZÜRICH erlernt man einen Sport, der die Techniken verschiedener
Kampfkünste zu einem Bewegungssystem vereint. Leiter des Clubs ist
Luc Njeng (6. Dan), Vize-Weltmeister 2000.
Bei den Kampftechniken gibt es Würfe und Fussfeger-Techniken wie im
Judo, Kicks und Faustschläge wie im Karate ausserdem üben wir, mit
der Angriffsenergie des Gegners umzugehen wie im Aikido. Die
langsamen Gesundheitsübungen erinnern ferner an Tai Chi , Qi Gong
und Yoga.
Die Kampfkunst wurde vom japanischen Meister Yoshinao Nanbu (10.Dan)
Ende der 70er Jahre begründet und basiert auf vier Elementen:
Atmung, Bewegung, Energie-Arbeit und Geisteshaltung. Zentrales
Anliegen ist dabei die Erhaltung und Förderung der körperlichen und
geistigen Gesundheit.
NANBUDO ist in erster Linie ein System zur Selbstverteidigung. Der
Gewaltbegriff wird jedoch sehr weit ausgelegt: Man lernt nicht nur,
sich gegen Attacken eines Angreifers zu wehren; das Training hat
auch zum Ziel, die eigene Gewaltbereitschaft oder aggressive
Lebensbedingungen wie etwa Stress zu bewältigen.
Meister Nanbu definiert sein Lebenswerk, das er ständig weiter
entwickelt, als „eine Kunst zur Erzeugung von Ki-Energie“– eine
Energie im Sinne der traditionellen asiatischen Medizin, welche eine
harmonische Verbindung von Körper und Geist erlaubt. „Es geht nicht
darum, sein Gegenüber zu besiegen“, erklärt der Meister in seiner
kürzlich veröffentlichen Dokumentation "Life Philosophy – Philosophy
of Life“. Das Ziel sei vielmehr, sich selber vor einem Angriff zu
schützen, indem man den Energiefluss umleite. Das setzt eine
Kampfkunst voraus, die nicht auf der Konfrontation von Gegnern und
Aggression beruht, sondern auf dem Zusammenspiel von Partnern und
auf gegenseitigem Respekt.
NANBUDO ist absolut gewaltfrei und strikte defensiv und bietet eine
breite Palette an Techniken und Übungsformen. Deshalb ist dieser
Sport für fast alle geeignet. Beim NANBUDO CLUB ZÜRICH trainieren
Junge und Junggebliebene, Männer und Frauen - sei es, weil sie
NANBUDO als Wettkampfsport, zur Selbstverteidigung, zur Förderung
der Gesundheit oder schlicht aus Freude an der Bewegung betreiben
wollen.





